telc Deutsch C1 Allgemein Sprachbausteine im Prüfungsformat: Lückentexte mit 22 Lücken (a, b, c, d), Lösungen, Erklärungen und Übersetzungen.
Ein Text mit 22 Lücken; zu jeder Lücke wählen Sie eine von vier Optionen (a, b, c, d).
Die ersten drei Übungen dieses Teils sind ohne Anmeldung kostenlos. Hier ihr Aufgabentext ohne Lösungen; Lösungen und Erklärungen zeigt die Übung nach dem Prüfen.
Jeder kennt es, fast jeder Deutsche hat auch (25) …: ein Mobiltelefon oder eben „Handy“. Ob auf der Straße, in Bus oder Bahn, früher oder später hört man überall Sätze wie „Gib mir mal das Handy!“ oder „Ich hatte gestern mein Handy nicht dabei!“ – „Handy“ gehört inzwischen zur deutschen Sprache. Oder?
Eine Umfrage hat gezeigt: Die meisten Deutschen (76 %) sind der (26) …, dass der Begriff „Handy“ aus dem Englischen (27) …. Das ist jedoch falsch. Tatsächlich sind die (28) … Sprechenden die einzigen, die ihr Mobiltelefon als Handy bezeichnen. Und das Wort (29) … keineswegs aus dem Englischen – dort (30) … man das kleine Telefon meist als „mobile phone“ oder kurz „mobile“. Dass die Deutschen sich eines englisch klingenden Phantasiewortes (31) …, wird von Kulturpessimisten gern als „ins Absurde (32) … Anglomanie“ bezeichnet. Der Begriff „Handy“ verdanke sich in Wirklichkeit allein der (33) …, der Sprache Luthers und Goethes fehlten im Zeitalter der globalen Kommunikation die Worte. Nun kann man darüber (34) …, wie Luther sein Mobiltelefon genannt hätte – vermutlich (35) … zu keinem vernünftigen Ergebnis in diesem Punkt gelangen.
Sicher ist jedoch, dass der Begriff „Handy“ keine (36) … Schöpfung ist. Um dem Ursprung dieses Begriffs etwas (37) …, muss man sich ein wenig mit der Sprachgeschichte befassen und zurückschauen in die 1930er Jahre. Zu jener Zeit wurden nämlich – zunächst (38) … für den militärischen Einsatz – kleine tragbare Funkgeräte entwickelt. Es (39) … sich bei diesen Geräten um eine Weiterentwicklung der sogenannten „Walkie Talkies“. Während (40) … meist rucksackgroße Geräte waren, konnte man die neuen Funkgeräte ganz einfach in eine Tasche der Jacke stecken oder (41) … in der Hand tragen. Diese kleinen Geräte wurden von den Soldaten als „Handie Talkies“ bezeichnet, und einige amerikanische Soldaten sollen diesen Ausdruck (42) … sogar zu „Handy“ (43) ….
Im deutschen Sprachraum tauchte das Handy dann erstmals in einer Anzeige von 1986 auf und (44) … damals noch ein kleines Amateurfunkgerät, bevor sich die (45) … dann ab 1990 für Mobiltelefone durchsetzte. Der (46) … des Handys konnte nicht mehr aufgehalten werden.
Jeder kennt es, fast jeder Deutsche hat auch (25) …: das Mobiltelefon oder eben „Handy“. Ob auf der Straße, in Bus oder Bahn, früher oder später hört man überall Sätze wie „Gib mir mal das Handy!“ oder „Ich hatte gestern mein Handy nicht dabei!“ – „Handy“ gehört inzwischen zur deutschen Sprache. Oder?
Eine Umfrage hat gezeigt: Die meisten Deutschen (76 %) sind der (26) …, dass der Begriff „Handy“ aus dem Englischen (27) …. Das ist jedoch falsch. Tatsächlich sind die (28) … Sprechenden die einzigen, die ihr Mobiltelefon als Handy bezeichnen. Und das Wort (29) … keineswegs aus dem Englischen – dort (30) … man das kleine Telefon meist als „mobile phone“ oder kurz „mobile“. Dass die Deutschen sich eines englisch klingenden Phantasiewortes (31) …, wird von Kulturpessimisten gern als „ins Absurde geführte Anglomanie“ (32) …. Der Begriff „Handy“ verdanke sich in Wirklichkeit allein der (33) …, der Sprache Luthers und Goethes fehlten im Zeitalter der globalen Kommunikation die Worte. Nun kann man darüber (34) …, wie Luther sein Mobiltelefon genannt hätte – vermutlich (35) … zu keinem vernünftigen Ergebnis in diesem Punkt gelangen.
Sicher ist jedoch, dass der Begriff „Handy“ keine (36) … Schöpfung ist. Um dem Ursprung dieses Begriffs etwas (37) …, muss man sich ein wenig mit der Sprachgeschichte befassen und zurückschauen in die 1930er Jahre. Zu jener Zeit wurden nämlich – zunächst (38) … für den militärischen Einsatz – kleine tragbare Funkgeräte entwickelt. Es (39) … sich bei diesen Geräten um eine Weiterentwicklung der sogenannten „Walkie Talkies“. Während (40) … meist rucksackgroße Geräte waren, konnte man die neuen Funkgeräte ganz einfach in eine Tasche der Jacke stecken oder (41) … in der Hand tragen. Diese kleinen Geräte wurden von den Soldaten als „Handie Talkies“ bezeichnet, und einige amerikanische Soldaten sollen diesen Ausdruck (42) … sogar zu „Handy“ (43) … haben.
Im deutschen Sprachraum tauchte das Handy dann erstmals in einer Anzeige von 1986 auf und (44) … damals noch ein kleines Amateurfunkgerät, bevor sich die (45) … dann ab 1990 für Mobiltelefone durchsetzte. Der (46) … des Handys konnte nicht mehr aufgehalten werden.
Raucher denken weniger flexibel, sie reagieren weniger stark auf alternative Handlungsszenarien. Genau diese Erkenntnis erklärt auch, warum es Rauchern oftmals so schwerfällt, von ihrer Sucht (25) …. Dies sind die Resultate einer neuen Studie (26) … Hirnforscher. Die Ergebnisse dieser Studie wurden nun auch im Fachmagazin „Nature Neuroscience“ (27) …. Wir wollen hier das Wichtigste (28) ….
Süchtige sehen die Welt anders – das ist (29) … nur eine subjektive Behauptung, sondern nun auch wissenschaftlich belegt. Dabei beeinflusst die Sucht das Verhalten der Betroffenen (30) … vielfältige Weise. Süchtige lassen sich zum Beispiel schwerer sättigen, sie machen exzessiv mit einem Verhalten weiter, wenn andere längst (31) ….
Ziel der Forscher war es, die Sucht der Raucher (32) …. Rauchen verändert die Wahrnehmung – das war bekannt. Beim Rauchen werden Belohnungszentren im Gehirn aktiviert, beim Nichtrauchen fehlt ihm dieser Reiz, was (33) … zu Schmerzen führen kann.
Jetzt entdeckten die Hirnforscher: Raucher lassen sich nicht davon (34) …, was hätte sein können, wenn sie eine andere Entscheidung (35) … – wenn sie zum Beispiel die letzte Zigarette nicht geraucht hätten.
Die Forscher (36) … Raucher und Nichtraucher an einem Börsenspiel teilnehmen. Die Spieler erhielten jeweils 100 Dollar, die sie investieren konnten. Nach jedem Spielzug (37) … die Spieler, wie sie mehr Geld hätten gewinnen können. Am Ende (38) … Raucher und Nichtraucher zwar gleich gut ab, doch sie (39) … unterschiedliche Spielstrategien. Nichtraucher änderten oft ihre Spielweise, sobald sie erfuhren, dass sie in der Vergangenheit mit einer (40) … Strategie mehr Geld gewonnen hätten. Raucher dagegen (41) … dem keine Beachtung und spielten weiter, als ob sie diese Information nicht hätten. Die Forscher führen dies auf eine Unfähigkeit der Raucher (42) …, auf alternative Szenarien zu reagieren.
Um den Unterschied zu erklären, wurde während des Versuchs auch (43) … die Gehirnaktivität der Probanden aufgezeichnet und anschließend untersucht. Die Forscher stellten keine Unterschiede zwischen Rauchern und Nichtrauchern fest und leiteten (44) … ab, dass Raucher mit denselben Informationen anders umgehen als Nichtraucher: Raucher (45) … sie einfach. Dies kann auch das Aufhören selbst (46) …: Für Raucher ist es schwerer, die Vorteile des Nichtrauchens zu erkennen.