telc Deutsch B2 Allgemein Leseverstehen Teil 3 im Prüfungsformat: Situationen den passenden Anzeigen zuordnen. 38 Übungen mit Lösungen und Übersetzungen.
Format: telc B2 Allgemein Lesen Teil 3
Im Prüfungsformat: Situationen den passenden Anzeigen zuordnen.
Lesen Sie zuerst die zehn Situationen (11–20) und dann die zwölf Info-Texte (a–l). Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn keine Anzeige passt, wählen Sie x.
Auf LexDeutsch: 38 Übungen, die ersten drei ohne Anmeldung.
Beispielaufgaben
Die ersten drei Übungen dieses Teils sind ohne Anmeldung kostenlos. Hier ihr Aufgabentext ohne Lösungen; Lösungen und Erklärungen zeigt die Übung nach dem Prüfen.
Lesen Teil 3 - Version 1
Lesen Sie zuerst die zehn Situationen (11–20) und dann die zwölf Info-Texte (a–l). Finden Sie für jede Situation die passende Anzeige. Wenn keine Anzeige passt, wählen Sie x.
Situationen
11. Ein Bekannter möchte einen Film sehen, der nach dem Werk eines Schriftstellers gedreht wurde.
12. Bekannte interessieren sich für Wintersportveranstaltungen.
13. Sie suchen eine Musiksendung. Sie mögen besonders Klaviermusik.
14. Sie mögen Filme mit viel Action und viel Spaß. Ihre Lieblingshelden können auch mal zuschlagen.
15. Ein Bekannter interessiert sich für korsische Geschichte.
16. Sie mögen Familienkomödien, besonders mit frechen Kindern.
17. Eine Bekannte interessiert sich für die Geschichte des bis 1989 geteilten Berlins.
18. Sie sehen gern spannende, aber auch spaßige Agentenfilme.
19. Sie würden gern etwas über Großstadtjugendliche erfahren, die am Rand der Gesellschaft leben.
20. Sie möchten im nächsten Urlaub bergsteigen und sich über die Risiken informieren.
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a) Es geschah im August (23.15 3SAT) Ullrich Kasten und Hans-Hermann Hertle schildern in ihrer hervorragenden Dokumentation anhand von Archivmaterial minutiös sämtliche Stationen des Mauerbaus. Sie erzählen die Vorgeschichte der Berlin-Krise und beleuchten die Hintergründe der Teilung Deutschlands. Ferner haben sie Zeitzeugen nach ihren Reaktionen auf das einschneidende Ereignis befragt. Zu Wort kommen in dem Film nicht nur namhafte Vertreter der internationalen Politik, sondern auch Grenzsoldaten, Flüchtlinge und Angehörige von Maueropfern.
b) Joja Wendt (21.00 NDR) Ob Klassik, Rock'n'Roll oder Jazz, Joja Wendt, Hamburger Pianist mit enormen Entertainer-Qualitäten, variiert bekannte Songs und stellt seine Fingerfertigkeit auch in eigenen Kompositionen unter Beweis. Stargast in dem heutigen Fernseh-Special ist die Schlagersängerin Michelle mit dem Titel „Ich schicke dir jetzt einen Engel“.
c) Einfach unwiderstehlich (20.15 SAT1) Gut kochen kann Amanda nicht. Folglich steht ihr kleines, von der Mutter geerbtes Restaurant in Manhattan kurz vor dem Aus. Da entflieht plötzlich ein Krebs aus ihrem Einkaufskorb und sorgt mit seinen Zauberkünsten für lukullische Sensationen. Tom, Manager eines Gourmet-Restaurants an der Fifth Avenue, kommt als einer der ersten in deren Genuss. Amanda hat sich in ihn verliebt, als der schon bekannte Krebs unter Toms Hosenbein flüchtet. Seine Zauberkräfte werden dringend gebraucht, denn Tom gehört zu den Männern, die ziemlich viel Angst vor Liebesbeziehungen haben.
d) New York Express (22.00 HR) Aus Sorge um die nationale Sicherheit versteckt der amerikanische Geheimdienst den genialen, aber vermeintlich psychisch kranken Physiker Arthur Vincenti. Der völlig verrückte New Yorker Psychiater Dr. Snow erhält den Auftrag, ihn zu heilen. Immer nachts wird er mit verbundenen Augen zu dem Versteck gebracht. Aber auch einige Gangster sind nicht untätig. Sie haben es auf das Wissen des Geheimnisträgers Vincenti abgesehen, das sie fremden Spionen verkaufen möchten.
e) Kein Vater von gestern (20.15 PRO 7) Er schreit wie am Spieß, wenn er lange Hosen tragen soll, und lacht sich kaputt, wenn er die Katze in eine Mülltüte gesteckt hat. Alles ist einfacher, als sich um den 5-jährigen Calvin zu kümmern. Doch sein liebevoller Vater Russell, der den Jungen allein erzieht, meistert sämtliche Katastrophen mit Bravour und Geduld. Weil sich Kind und Karriere nicht unter einen Hut bringen ließen, verlor der Jurist einen tollen Job in einer renommierten Chicagoer Anwaltskanzlei. Jetzt sitzt er mit seinem Sohn in einem Dorf in Kansas und arbeitet in der Kanzlei eines Freundes. Die Bekanntschaft mit der attraktiven Beth bringt neuen Schwung in sein Leben. Doch da taucht Russells Ex-Ehefrau wieder auf.
f) Nur nich’ nach Hause (22.45 SAT1) „Hier in Berlin bei meinen Freunden habe ich mein Zuhause hinter mir gelassen. Hier geht’s mir gut. Ich bin endlich frei“, sagt Sascha. Der 16-Jährige ist einer der Jugendlichen, die hierzulande auf der Straße leben. Sie schlafen in Notunterkünften, Treppenhäusern und U-Bahn-Stationen, betteln tagsüber Passanten um Kleingeld an. Peter Schmidt hat Sascha mehrere Wochen lang begleitet und ihn nach seinen Wünschen und Hoffnungen gefragt. Zudem beleuchtet der Filmautor die individuelle Geschichte des Jugendlichen.
g) Großer Kick auf schmalem Grat (21.15 ARD) Mit Sandalen und T-Shirt hängen sie in den Felswänden, ihr Handy halten sie für eine Lebensversicherung, die Alpen für einen Freizeitpark. Vierzig Menschen verunglücken jedes Jahr tödlich am Montblanc, bis zu eintausend Einsätze fliegt die Bergwacht Chamonix pro Saison. Filmer Oliver Baumgart begleitet die Retter zwei Wochen lang.
h) Zwei Engel mit vier Fäusten: Schwere Jungs (20.15 RTL) „Schwere Jungs“ bildet den Auftakt zu einer sechsteiligen Reihe mit Actionkomödien: Hau-drauf-Filme, wie sie schon unzählige Male mit dem Schläger-Duo Terence Hill und Bud Spencer über den Bildschirm flimmerten. Die beiden Gauner Joe und Bob fliehen aus dem Gefängnis und finden als Mönche getarnt Unterschlupf in einer Missionsstation.
i) Olympia-Highlights (17.30 ZDF) Nach den Weltcup-Siegen in Willingen und Sapporo stehen die Chancen für das österreichische Team gut, beim Skispringen ganz weit vorn zu landen. Überflieger Gregor Schlierenzauer und sein Mannschaftskollege Thomas Morgenstern sind jedenfalls in blendender Verfassung. Die deutschen Springer Martin Schmitt und Jörg Ritzerfeld werden sich anstrengen müssen. Übertragung von der 120-Meter-Skisprungschanze im Utah Olympic Park.
j) Basler Fasnacht (14.15 DRS) Man darf gespannt sein, wie viel Spott die für ihre spitzen Zungen bekannten Basler Fasnächtler für das vergangene Jahr übrig haben. DRS überträgt die Straßenfasnacht, den Umzug der Pfeifen- und Trommlergruppen, die ihre Themen präsentieren, live. Die fachkundigen Kommentare zum Karneval am Oberrhein liefern Robert Pichler und der Basler Fastnachtsjournalist Roger Thiriet.
k) Rockpalast (0.05 BR) Dreizehn Alben hat die vielköpfige korsische Gruppe „I Muvrini“ um die Brüder Jean-Francois und Alain Bernardini bereits veröffentlicht. Hierzulande galten die „wilden Schafe“ noch bis vor Kurzem als Geheimtipp. Inzwischen sind die Musiker mit ihrer Mischung aus korsischer Folklore, afrikanischen und keltischen Elementen, aber auch aus Jazz, Pop und Cajun bei uns bekannt.
l) Mephisto (20.15 PHOENIX) Man sollte meinen, Schauspieler Hendrik Höfgen wäre gegen unmoralische Angebote gefeit. Schließlich feierte er zur Zeit der Weimarer Republik große Erfolge in der Rolle des Mephisto. Der Mann müsste also wissen, wie schnell es gehen kann, dass man seine Seele verkauft. Als die Nazis die Macht ergreifen, stellt Höfgen seine Kunst ganz in den Dienst der neuen Herrscher. Und bald wird er zum Intendanten des Staatstheaters ernannt. Das Drama um Kunst und Politik entstand nach dem gleichnamigen Roman von Klaus Mann.
Lesen Teil 3 - Version 2
Situationen
11. Ein Nachbar sucht ein illustriertes Buch, um Insektenarten erkennen zu können.
12. Ein Sturm hat Ihr Auto beschädigt. Sie möchten wissen, was Sie nun machen sollen.
13. Eine Bekannte fährt in Urlaub und möchte wissen, wie das Wetter in Italien ist.
14. Freunde von Ihnen möchten auf einer Reise im Ausland an Weinproben teilnehmen.
15. Ihr Sohn möchte eine Weinbauschule besuchen.
16. Ihre Freundin interessiert sich für Bio-Weine und möchte Reisen und Arbeiten verbinden.
17. Sie möchten gerne mehr über die Lebensbedingungen bei extremer Kälte erfahren.
18. Sie planen für den Kindergeburtstag Ihrer Tochter einen lehrreichen Nachmittag.
19. Sie sollen im Internet günstigen Wein für ein Familienfest bestellen.
20. Sie suchen Informationen über den Klimawandel.
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a) Auf unserer Homepage finden Sie nicht nur aktuelle Wetterberichte für Ihren Wohnort, sondern auch verlässliche Vorhersagen für Ihre Region, für Europa und die ganze Welt. Wir geben laufend zeitnahe Unwetterwarnungen und stündlich aktualisierte Daten zu Schneehöhen und Wasserpegeln. Allergiker und wetterfühlige Menschen bekommen bei uns gesundheitsbezogene Informationen zu Biowetter, Pollenflug oder Ozonwerten. Über unsere Seite haben Sie Zugang zu einem dichten Netz von Webcams in ganz Deutschland und den Grenzregionen. Durch eine Mitgliedschaft bei WetAkt.com profitieren Sie von unseren zahlreichen Apps. (>> mehr)
b) Die beiden letzten Tage waren für die Winzer eine Katastrophe. Nachdem der Frühling überdurchschnittlich warm gewesen war, entfalteten sich die Reben viel früher als sonst. Deshalb traf der jüngste Kälteeinbruch die Blüten und Knospen besonders stark. Im Norden und Osten Frankreichs, in Deutschland und in der Schweiz wurden Temperaturen bis zu minus 8 Grad gemessen. Selbst in Italien, vor allem in der Toskana, wurden Minusgrade verzeichnet. Der Frost hat in der Chianti-Region große Schäden angerichtet. Details zur Entschädigung für Frostschäden im Weinbau finden Sie hier.
c) Wir bauen seit vier Generationen Wein an und haben vor einigen Jahren auf ökologischen Weinbau umgestellt. Unser Weingut liegt in den sanften Hügeln Apuliens. Für die Weinernte im Oktober suchen wir Helfer im Austausch gegen Verpflegung und Unterkunft. An fünf Tagen pro Woche hilfst du bei allen Tätigkeiten rund um den Wein. An deinen freien Tagen kannst du die wunderschöne Gegend erkunden. Du wohnst in einem eigenen Zimmer und hast auf Wunsch Familienanschluss. Neben Italienisch sprechen wir auch Deutsch und Englisch. (Kontaktformular)
d) 23. November: Vortrag Zeinab Schmidt-Hussain, Dominikanerhaus, Stadtplatz 18. Die Klimaforscherin und Meteorologin Zeinab Schmidt-Hussain ist seit Anfang des Jahres die neue Leiterin des Silberberg-Observatoriums. Die junge Wissenschaftlerin hat bereits viel beachtete Forschungsergebnisse für unterschiedliche Bereiche der Klima- und Wetterkunde vorgelegt. In ihrem Vortrag spricht sie über ihre Zeit an einer Forschungsstation am Südpol, in der sie zwei Jahre verbracht hat. Sie zeigt außergewöhnliche Aufnahmen und berichtet dabei vom Alltag und den Arbeitsbedingungen bei Temperaturen, die auch im Sommer nicht über minus 40 Grad Celsius steigen. Beginn ist um 20:00 Uhr.
e) Sie sind auf der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis? Dann sind Sie in unserem Online-Shop genau richtig! Bei uns finden Sie Sonderpreise, ohne auf Qualität verzichten zu müssen. Von Moselweinen bis zu französischem Rotwein – wir halten das ganze Jahr über eine große Auswahl an attraktiven Sonderangeboten bereit. Wie das möglich ist? Wir kaufen große Mengen günstig ein und geben den niedrigen Preis an Sie weiter. Bei manchen Sorten sparen Sie bis zu 40 Prozent im Vergleich zum Preis im Geschäft. (weiterlesen)
f) Die afrikanische Schlafkrankheit wird durch die Tsetsefliege auf Tiere und Menschen übertragen. Die Krankheit, die mit Nervenschädigungen und hohem Fieber verbunden ist, kann zum Tod führen. Ein Forscherteam zeigte nun, wie sich die Schlafkrankheit durch den Klimawandel weiter ausdehnen könnte. Diese Wissenschaftler gingen davon aus, dass sich die Erde in den nächsten Jahrzehnten um mehr als fünf Grad erwärmen wird. Damit könnte die Tsetsefliege in Gebiete vordringen, die bisher zu kalt waren. Hier geht es zu dem Artikel.
g) Mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad und starken Sturmböen herrschen in weiten Teilen Europas extreme Winterbedingungen. Unter dem Einfluss des heftigen Windes wurden in den letzten Tagen Fahrbahnen zugeweht, und stellenweise türmt sich der Schnee meterhoch. Autos blieben liegen, und vielerorts mussten die Rettungskräfte ausrücken, um Menschen aus ihren Fahrzeugen zu befreien. Brücken und Straßen mussten komplett gesperrt, der Fährenverkehr zu den Inseln eingestellt werden. In manchen Gegenden ist die Stromversorgung vollständig zusammengebrochen. Es scheint wie ein Wunder, dass unter diesen Bedingungen noch keine Opfer zu beklagen sind.
h) Für Liebhaber französischer Weine, die es individuell mögen: Wir planen und organisieren für Sie maßgeschneiderte Urlaubsreisen in die bedeutendsten Weinbaugebiete Frankreichs, zum Beispiel nach Burgund, Bordeaux oder in die Champagne. Zu unseren Partnerbetrieben gehören nicht nur große Namen, sondern auch kleinere Winzer. Unsere Unterkunftsmöglichkeiten reichen von einfachen Gästehäusern in kleinen Weindörfern bis zum luxuriösen 5-Sterne-Hotel. Besichtigen Sie berühmte Weingüter, erfahren Sie Interessantes rund um den Weinbau, verkosten Sie die besten Weine und kaufen Sie Ihren Lieblingswein direkt vom Produzenten. (Zu den Reisezielen)
i) Das Städtische Museum beherbergt auch eine bedeutende Insektensammlung. Der Hobby-Insektenforscher Rüdiger Wildhaber hat sie seiner Heimatstadt vermacht. In den Schaukästen und auf vergrößerten Fotos können die Besucher die unglaubliche Formen- und Farbenvielfalt der Insekten bewundern. Bei den Jüngsten besonders beliebt sind die beiden übergroßen Modelle einer Biene und eines Marienkäfers. In kindgerechten Vorträgen erzählen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich von 15:00 bis 17:00 Uhr Wissenswertes über die spannende Welt der Insekten, die artenreichste Klasse der Tiere. (Themen und Termine finden Sie hier)
j) Der Sturm deckt das Dach Ihres Wohnhauses ab, nach den heftigen Regenfällen steht das Wasser in Ihrem Keller, oder die Schneelawine von Ihrem Dach verletzt Passanten: Unwetterschäden können sehr teuer werden. Wir helfen Ihnen, sich so gut wie möglich dagegen zu schützen. Erfahren Sie hier, welche Versicherungen wir Ihnen anbieten. Das Wetter können Sie nicht ändern, aber Sie können dazu beitragen, Schäden zu vermeiden. Hier lesen Sie, wie Sie Unwetterschäden vorbeugen können. Was tun, wenn doch ein Schaden auftritt? Das Vorgehen im Schadensfall erklären wir hier.
k) Weinverkostung – am 15. November, von 15.00 bis 19.00 Uhr, laden wir Genießer, Weinkenner und Fachleute zu unserer diesjährigen Weinverkostung. Wir freuen uns besonders, unseren Besucherinnen und Besuchern einen Riesling vorzustellen, der bei zwei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurde. Auf unserem Weingut in dem alten Schloss an der Mosel erwarten Sie neben der Verkostung auch attraktive Sonderangebote, die ausschließlich für Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Tür reserviert sind. Weinverkostungen bieten wir auf Wunsch auch an anderen Tagen an. Für Gruppen ab 20 Personen, 30 bis 45 Minuten.
l) Insektenwelten – der neue Insektenführer – in keiner anderen Tiergruppe gibt es so viele Arten wie bei den Insekten. In rund 1500 Einträgen gibt dieses neue Bestimmungsbuch eine umfassende Übersicht über die Vielfalt der Insekten, die in Europa anzutreffen sind. Es umfasst Fotos und detaillierte Zeichnungen in Farbe, die die charakteristischen Merkmale der einzelnen Arten hervorheben. Eine Fülle von populärwissenschaftlichen Informationen im handlichen Taschenbuchformat – damit ist dieser Führer ein Muss für jeden Insektenliebhaber. Blick ins Buch. Taschenbuch, 395 Seiten, 32,80 EUR. (Kaufen)
Lesen Teil 3 - Version 3
Situationen
11. Ihre Schwägerin erwartet ein Kind. Sie ist nicht sicher, ob sie in einem Vorstellungsgespräch darauf hinweisen muss.
12. Ihr Neffe sucht einen Ausbildungsplatz als Elektriker. Er weiß nicht genau, wie er seine Bewerbung korrekt schreiben soll.
13. Eine Bekannte möchte eine Ausbildung machen und vielleicht später einmal studieren.
14. Ein Freund surft täglich viele Stunden im Internet. Sie finden das zu viel und wollen ihm einen Rat geben.
15. Ein Freund möchte wissen, welche schulischen Leistungen für die Vergabe von Ausbildungsplätzen im Bankgewerbe besonders wichtig sind.
16. Ein älteres Ehepaar hat Goldene Hochzeit. Die Tochter möchte eine Rede halten und braucht dafür eine Anleitung.
17. Ein Bekannter ist Bankkaufmann und sucht eine Stelle.
18. Eine Freundin sucht einen Ausbildungsplatz. Sie ist zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und ist sich nicht sicher, was sie dazu anziehen soll.
19. Eine Freundin, 20 Jahre alt, muss oft vor Arbeitskollegen Referate halten. Ihr Hauptproblem ist ihre Nervosität.
20. Eine befreundete Frau möchte ihren Sohn davon abhalten, ständig im Internet zu surfen, weil seine schulischen Leistungen rapide nachlassen.
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a) Bewerber sollten Bewerbungsgespräche um eine Stelle nicht dem Zufall überlassen. In der Regel fangen sie mit Smalltalk an: Man redet über das Wetter, den Verkehr und Ähnliches. Doch dabei kommt es schon auf das „Wie?“ an. Wer viel kritisiert, hat schon verloren. Bei der Vorstellung ihrer Person sollten Bewerber darauf achten, dass sie ihre Fähigkeit und den Nutzen, den ihr potenziell zukünftiger Arbeitgeber von ihnen hat, in den Vordergrund stellen. Fragen nach Gesundheit, Familienplanung, Schwangerschaft oder Geld gehören nicht ins Bewerbungsgespräch. Sollten sie dennoch gestellt werden, ist man nicht verpflichtet, diese wahrheitsgemäß zu beantworten.
b) Die Postbank gibt Bewerbern um einen Ausbildungsplatz ein Thema für ein Projekt, das sie ausarbeiten und dann präsentieren sollen. Nur wer diese Hürde nehmen kann und Engagement beweist, hat Chancen, aufgenommen zu werden. Schließlich sollen die Bewerber zeigen, dass sie belastbar und entscheidungsfähig sind. Der Banker von heute hat ein weit gestecktes Tätigkeitsfeld: Kassierer am Schalter, die nichts als Geld oder Formulare ausgeben oder entgegennehmen, wird es in Zukunft immer weniger geben.
c) Rhetoriktrainer raten dazu, dem Anfang und dem Schluss eines Referats besonderes Augenmerk zu schenken. In den ersten zwei Minuten eines Vortrags entscheide sich nämlich, ob ein Zuhörer an dem Referat Interesse hat oder nicht. Daher sei ein effektvoll und interessant gestalteter Einstieg äußerst wichtig. Am Schluss soll man den Zuhörern noch einmal mit auf den Weg geben, was dem Vortragenden besonders wichtig erscheint.
d) Robert Sonntag, Autor des Buches „Hilfe, ich muss reden“, behauptet, die Angst vor einem größeren Publikum zu reden, sei ein Problem für die meisten Menschen. In Deutschland leidet etwa 60 % der Menschen an diesem Phänomen. Dabei achten Zuhörer nur zu 7 % auf das, was jemand sagt, 93 % der Wirkung eines Vortrags erziele man durch Körpersprache und seine Stimme. Der Autor rät zu Entspannungstechniken wie dem Autogenen Training oder Yoga, um gelassener zu werden, und einer gründlichen Vorbereitung des Vortrags. Seminarangebote unter www.rs-rethorik.de.
e) Bereiten Sie sich auf ein Vorstellungsgespräch intensiv vor. Überlegen Sie sich genau, was Sie Ihrer zukünftigen Firma an Nutzen bringen können, denn Sie werden danach gefragt werden, warum Sie sich gerade bei dieser und nicht bei einer anderen Firma beworben haben. Analysieren Sie Ihre persönlichen Stärken und Schwächen und überlegen Sie, wie Sie Ihre schwachen Seiten möglichst positiv präsentieren können. Überlegen Sie, was Ihre persönlichen Ziele sind, und sammeln Sie so viele Informationen wie möglich über Ihre zukünftige Arbeit und die Firma, bei der Sie sich beworben haben.
f) Nichts ist auf privaten Feierlichkeiten wie Hochzeiten, runden Geburtstagen oder sonstigen Jubiläen schlimmer als langatmige, nicht enden wollende Ansprachen von Familienmitgliedern. Deshalb bieten viele Volkshochschulen in Deutschland Wochenendseminare an, in denen der Aufbau und der Vortrag einer guten Festansprache trainiert werden. Das Ziel dieser Seminare ist es, die zukünftigen Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, spritzige Reden frei halten zu können.
g) Ein Auszubildender bei einer Bank oder Sparkasse bekommt 690,- Euro im ersten Ausbildungsjahr. Am Ende seiner Ausbildung steigt die Vergütung auf 800,- Euro. Das Einstiegsgehalt für Bankangestellte liegt bei etwas über 2.000,- Euro monatlich. Aufstiegschancen haben die jungen Banker nur, wenn sie sich intensiv um ihre berufliche Fortbildung kümmern. Dafür bieten die Banken ihren Mitarbeitern viele Möglichkeiten an, wie das BankCollege der Volksbanken oder die Sparkassen-Akademie. Manche Banken geben besonders qualifizierten Mitarbeitern sogar Stipendien für ein Studium.
h) Wer zu seinem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, sollte auf korrekte und saubere Kleidung achten. Für viele Firmen ist es wichtig, dass auch Auszubildende die Firma gegenüber den Kunden repräsentieren können. Zerrissene Jeans und selbst gefärbte T-Shirts mögen zwar trendy sein, zu einem Vorstellungsgespräch gehören sie aber nicht. In Zweifelsfällen ist es ratsam, sich bei Eltern oder Bekannten Rat zu holen.
i) Für junge Leute kann das Internet zu einer Droge werden. Der typische Internet-Süchtige ist ca. 18 Jahre alt, männlich, Single und hat kaum soziale Kontakte. Er surft täglich um die 5 Stunden im World Wide Web und hat schlechte Laune, wenn er nicht vor dem Monitor sitzen kann. Pflichten werden oft vernachlässigt. Psychologen raten, die Surfzeiten schrittweise zu verringern und darüber ein Tagebuch zu führen sowie vor dem Surfen schriftlich zu notieren, was genau man im Internet suchen möchte. Wer diese strengen Regeln einhält, kann aus der Internetsucht aussteigen.
j) Zu einem zunehmend größer werdenden Problem am Arbeitsplatz wird die immer größer werdende Kluft zwischen dem Sprachgebrauch junger und alter Kollegen. Viele junge Leute verstehen laut einer Studie der Universität Kiel traditionelle Redewendungen wie z. B. „Den Nagel auf den Kopf treffen“ oder „Öl ins Feuer gießen“ nicht mehr, während Ältere nichts mit „keinen Bock haben“ anzufangen wissen. Dadurch, dass Jung und Alt heute nicht mehr so lange wie in früheren Zeiten zusammenleben, sondern unter sich bleiben, verstärkt sich das Auseinanderdriften der Jugendsprache und der Sprache der Alten immer mehr.
k) „Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit, bei uns eine Ausbildung zu machen“, heißt es bei der Sparkassen-Akademie in Bonn. Die Bewerber sollen aber gute bis sehr gute Noten in Deutsch und Mathematik von der Schule mitbringen, und sie müssen in Rollenspielen ihre kommunikativen Fähigkeiten unter Beweis stellen, etwa, wie sie mit einem aggressiven Kunden umgehen würden.
l) Viele junge Leute flüchten sich in die virtuelle Scheinwelt, weil ihnen die Realität als eine zu große Belastung erscheint. Insbesondere Chatrooms verführen die Jugendlichen zu langen Sitzungen, die oft als Ersatz für mangelnde zwischenmenschliche Beziehungen herhalten. Häufige Folge: Vernachlässigung von Hausaufgaben und schlechte Zensuren. Eltern, die sich Sorgen um ihre internetabhängigen Kinder machen, sollten viel mit ihnen sprechen – ohne Vorwürfe zu machen – und versuchen, ihren Zöglingen Alternativen in der realen Welt aufzuzeigen.