telc Deutsch B1 · Mündlicher Ausdruck · Teil 1–3
telc B1 Sprechen: Teil 1–3 – Ablauf, Themen, Redemittel
Aktualisiert: · LexDeutsch Redaktion
Wie läuft die mündliche Prüfung telc B1 ab?
Die mündliche Prüfung ist ein eigener Prüfungsteil neben der schriftlichen Prüfung. Sie machen sie normalerweise zu zweit mit einer anderen Teilnehmerin oder einem anderen Teilnehmer. Zwei Prüfende sind im Raum; eine Person leitet das Gespräch. Wer sich allein anmeldet, kann eine Einzelprüfung machen; dann übernimmt eine prüfende Person die Rolle des Partners.
| Teil | Dauer | Was Sie tun | Punkte |
|---|---|---|---|
| Vorbereitung | 20 Minuten | die Aufgabenblätter lesen, Stichwörter notieren | – |
| 1 Einander kennenlernen | ca. 3 Minuten | über sich erzählen und Ihrem Partner Fragen stellen | 15 |
| 2 Über ein Thema sprechen | ca. 6 Minuten | jeder hat ein anderes Blatt mit einer Meinung zu einem Thema; Sie berichten einander davon, sagen Ihre Meinung und erzählen von eigenen Erfahrungen | 30 |
| 3 Gemeinsam etwas planen | ca. 6 Minuten | zusammen etwas organisieren und klären, was zu tun ist und wer welche Aufgabe übernimmt | 30 |
Die Gesprächszeit beträgt zusammen ca. 15 Minuten. Die mündliche Prüfung zählt 75 von 300 Punkten, also 25 %. Bestanden haben Sie sie mit mindestens 45 Punkten. Für das Zertifikat brauchen Sie außerdem mindestens 135 von 225 Punkten in der schriftlichen Prüfung. Haben Sie nur die mündliche Prüfung nicht bestanden, können Sie sie im selben oder im folgenden Kalenderjahr allein wiederholen.
Wie wird die mündliche Prüfung bewertet?
Jeder der drei Teile wird für sich bewertet, und zwar nach denselben vier Kriterien. Teil 1 ist kürzer und bringt weniger Punkte.
| Kriterium | Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 |
|---|---|---|---|
| Ausdrucksfähigkeit | 4 | 8 | 8 |
| Aufgabenbewältigung | 4 | 8 | 8 |
| Formale Richtigkeit | 4 | 8 | 8 |
| Aussprache und Intonation | 3 | 6 | 6 |
| zusammen | 15 | 30 | 30 |
Teil 2 und Teil 3 bringen zusammen 60 der 75 Punkte. Wer in Teil 1 unsicher war, kann das also später noch gutmachen. Aussprache und Intonation sind das kleinste Kriterium (3 bzw. 6 Punkte); die meisten Punkte gibt es für Ausdrucksfähigkeit, Aufgabenbewältigung und Formale Richtigkeit.
Unser Tipp: Lesen Sie die vier Kriterien als Fragen an sich selbst. Habe ich genug und abwechslungsreich gesprochen? Habe ich gemacht, was die Aufgabe verlangt – berichtet, nachgefragt, geplant? Sind meine Sätze verständlich, auch wenn nicht jeder fehlerfrei ist? Kann man mich gut verstehen?
Wie nutzen Sie die 20 Minuten Vorbereitung?
In der Vorbereitung bekommen Sie die Aufgabenblätter. Notizen machen Sie nur auf den gestempelten Blättern, die Sie dafür bekommen, nicht auf den Aufgabenblättern. Die Notizen dürfen Sie in die Prüfung mitnehmen, aber Sie sollen nicht davon ablesen.
Unser Tipp für die Einteilung der Zeit:
| Minuten | Wofür | Was Sie notieren |
|---|---|---|
| ca. 3 | Teil 1 | drei, vier Fragen, die Sie stellen wollen, und zwei Stichwörter zu sich selbst |
| ca. 9 | Teil 2 | die Hauptaussage Ihres Blattes in eigenen Worten, Ihre Meinung, ein eigenes Beispiel |
| ca. 7 | Teil 3 | zu jedem Punkt der Liste einen Vorschlag und eine Alternative |
| ca. 1 | Kontrolle | Sind es nur Stichwörter? Ganze Sätze verführen zum Ablesen. |
Schreiben Sie Stichwörter so groß und so klar, dass ein kurzer Blick reicht. Ein Beispiel für Teil 2: „Blatt: Jana – fast alles mit Karte/Handy, schnell / ich: meistens Karte, aber Markt nur bar / Frage an Partner: Und du?“
Teil 1: Was sagen und fragen Sie beim Kennenlernen?
Teil 1 heißt „Einander kennenlernen“ und dauert ca. 3 Minuten. Sie erzählen etwas über sich und stellen Ihrem Partner Fragen, er macht es genauso. Es ist ein Gespräch, kein Vortrag: Wer nur über sich spricht, erfüllt nur die Hälfte der Aufgabe. Unser Tipp: Bereiten Sie sich auf Alltagsthemen vor, zum Beispiel Herkunft und Wohnort, Familie, Arbeit oder Ausbildung, Deutschlernen, Freizeit und Pläne.
Antworten Sie in zwei oder drei Sätzen statt mit einem Wort, und geben Sie die Frage dann zurück. So entsteht ein Gespräch, und Sie zeigen mehr als einfache Sätze.
| Eher A2 | Besser für B1 |
|---|---|
| „Ich wohne in Kassel.“ | „Ich wohne seit drei Jahren in Kassel. Am Anfang war es schwer, weil ich niemanden kannte, aber jetzt gefällt es mir. Und wo wohnst du?“ |
| „Ich arbeite im Lager.“ | „Ich arbeite im Lager einer Firma für Ersatzteile. Später möchte ich eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik machen. Was machst du beruflich?“ |
| „Mein Hobby ist Kochen.“ | „In meiner Freizeit koche ich gern, am liebsten Gerichte aus meiner Heimat. Am Wochenende lade ich oft Freunde ein. Kochst du auch gern?“ |
| Wofür | Redemittel |
|---|---|
| von sich erzählen | „Ich komme aus …, aber ich lebe seit … in …“ · „Zurzeit arbeite ich als …“ · „In meiner Freizeit …“ |
| Fragen stellen | „Woher kommst du eigentlich?“ · „Wie lange lernst du schon Deutsch?“ · „Was machst du gern am Wochenende?“ |
| nachfragen | „Wie meinst du das?“ · „Erzähl mal, wie war das?“ · „Und warum gerade dort?“ |
| reagieren | „Das klingt interessant!“ · „Ach, das kenne ich.“ · „Bei mir ist das ganz anders.“ |
| Pläne nennen | „Nächstes Jahr möchte ich …“ · „Mein Ziel ist es, … zu …“ · „Ich hoffe, dass …“ |
Eigenes Beispiel (Ausschnitt).
- Teresa: „Hallo, ich bin Teresa. Ich komme aus Portugal und lebe jetzt seit zwei Jahren in Mainz. Und du?“
- Farid: „Ich heiße Farid und komme aus Afghanistan. Ich wohne in Wiesbaden, also gar nicht weit von dir. Was machst du in Mainz?“
- Teresa: „Ich arbeite in einem Hotel an der Rezeption. Die Arbeit gefällt mir, weil ich viele Sprachen sprechen kann. Nur die Nachtschichten sind anstrengend. Arbeitest du auch?“
- Farid: „Im Moment mache ich ein Praktikum in einer Autowerkstatt. Wenn alles klappt, kann ich dort im Herbst eine Ausbildung anfangen.“
- Teresa: „Toll! Wie hast du das Praktikum gefunden?“
Teil 2: Wie sprechen Sie über ein Thema?
Teil 2 heißt „Über ein Thema sprechen“ und dauert ca. 6 Minuten. Sie und Ihr Partner haben verschiedene Blätter zum selben Thema; auf jedem steht eine andere, oft gegensätzliche Meinung. Zuerst informieren Sie einander, was auf Ihrem Blatt steht. Dann tauschen Sie sich aus: Wie sehen Sie das selbst, und welche Erfahrungen haben Sie damit?
- Berichten: Geben Sie die Meinung auf Ihrem Blatt in eigenen Worten wieder, in zwei, drei Sätzen. Nicht vorlesen.
- Eigene Meinung: Sagen Sie, was Sie denken, und begründen Sie es mit „weil“ oder „denn“.
- Erfahrung: Nennen Sie ein konkretes Beispiel aus Ihrem Leben oder aus Ihrem Heimatland.
- Austausch: Fragen Sie nach der Meinung Ihres Partners und reagieren Sie darauf – zustimmen, widersprechen, nachfragen.
Unser Tipp: Teil 2 ist keine Diskussion, die jemand gewinnen muss. Ihre eigene Meinung muss nicht dieselbe sein wie auf Ihrem Blatt. Wichtig ist, dass beide sprechen, aufeinander eingehen und die eigene Sicht begründen. Schwierig wird es, wenn jemand vom Blatt abliest, lange allein redet, ohne den Partner etwas zu fragen, oder eine Meinung nur nennt und nicht begründet.
| Wofür | Redemittel |
|---|---|
| vom Blatt berichten | „Auf meinem Blatt sagt Frau …, dass …“ · „Sie findet, man sollte …“ · „Ihr Argument ist, dass …“ |
| Meinung sagen | „Ich sehe das ähnlich/anders.“ · „Meiner Meinung nach …“ · „Für mich ist wichtig, dass …“ |
| zustimmen | „Da hast du recht.“ · „Das finde ich auch.“ · „Genau, das ist bei mir auch so.“ |
| widersprechen | „Das sehe ich nicht so, weil …“ · „Einerseits ja, andererseits …“ · „Da bin ich mir nicht ganz sicher.“ |
| von Erfahrungen erzählen | „Bei uns in … ist das so: …“ · „Ich habe einmal erlebt, dass …“ · „Früher …, heute …“ |
| den Partner einbeziehen | „Wie ist das bei dir?“ · „Was denkst du darüber?“ · „Hast du damit schon Erfahrungen gemacht?“ |
Eigenes Beispiel. Thema: „Bar oder mit Karte bezahlen?“ Auf Blatt A sagt Jana (29), dass sie fast alles mit Karte oder Handy bezahlt, weil es schnell geht. Auf Blatt B sagt Herr Brandt (63), dass er lieber Bargeld nimmt, weil er so seine Ausgaben besser kontrolliert.
- A: „Auf meinem Blatt erzählt eine junge Frau, Jana, dass sie fast nie Bargeld dabeihat. Sie bezahlt mit Karte oder mit dem Handy, weil das schneller geht und sie kein Kleingeld suchen muss. Und was steht auf deinem Blatt?“
- B: „Auf meinem Blatt ist es genau umgekehrt. Ein älterer Mann, Herr Brandt, bezahlt lieber bar. Er sagt, mit Bargeld sieht er sofort, wie viel Geld er noch hat. Ehrlich gesagt verstehe ich ihn gut.“
- A: „Warum? Bezahlst du auch lieber bar?“
- B: „Ja, meistens. In meinem Heimatland bezahlen viele Leute bar, und ich habe mich daran gewöhnt. Außerdem kann man auf dem Wochenmarkt oft gar nicht mit Karte bezahlen.“
- A: „Das stimmt, auf dem Markt nehme ich auch Bargeld mit. Aber im Supermarkt finde ich die Karte viel praktischer. Wenn ich meine Ausgaben kontrollieren will, schaue ich in die App meiner Bank.“
Teil 3: Wie planen Sie gemeinsam etwas?
Teil 3 heißt „Gemeinsam etwas planen“ und dauert ca. 6 Minuten. Ihre Aufgabe: Sie sollen zusammen etwas organisieren, zum Beispiel eine Feier. Auf dem Blatt stehen Punkte, die Sie besprechen sollen, etwa „Wann?“ und „Wo?“. In der Anweisung der prüfenden Person heißt es: „Zum Schluss einigen Sie sich bitte darüber, was zu tun ist und wer welche Aufgabe übernimmt.“
- Einstieg: Nennen Sie kurz das Ziel („Wir wollen also … organisieren.“) und beginnen Sie mit dem ersten Punkt.
- Vorschlag und Reaktion: Machen Sie Vorschläge und reagieren Sie auf die Vorschläge Ihres Partners: annehmen oder mit Grund einen Gegenvorschlag machen.
- Alle Punkte: Gehen Sie die Liste nacheinander durch und bringen Sie auch eigene Ideen ein.
- Einigung: Fassen Sie am Ende zusammen, was Sie beschlossen haben und wer was macht.
Unser Tipp: Ein „Nein“ allein bremst das Gespräch. Wenn Sie etwas ablehnen, nennen Sie einen Grund und gleich eine Alternative. Und bestimmen Sie nicht alles allein: Fragen Sie Ihren Partner bei jedem Punkt nach seiner Meinung.
| Wofür | Redemittel |
|---|---|
| vorschlagen | „Ich schlage vor, dass wir …“ · „Wie wäre es, wenn wir …?“ · „Wir könnten doch …“ |
| annehmen | „Gute Idee, so machen wir es.“ · „Einverstanden.“ · „Das passt mir gut.“ |
| ablehnen mit Alternative | „Das ist keine schlechte Idee, aber … Was hältst du von …?“ · „Samstag geht bei mir leider nicht. Vielleicht am Sonntag?“ |
| Aufgaben verteilen | „Ich kann … übernehmen.“ · „Kümmerst du dich um …?“ · „Wer macht …?“ |
| zusammenfassen | „Also, wir machen … am … in …“ · „Du kümmerst dich um …, und ich …“ |
Eigenes Beispiel. Aufgabe: Sie möchten im Deutschkurs eine Kleidertauschbörse organisieren. Punkte: Wann? Wo? Wie erfahren die anderen davon? Was passiert mit der Kleidung, die übrig bleibt?
- A: „Wir wollen also eine Kleidertauschbörse für unseren Kurs machen. Wann passt es dir?“
- B: „Wie wäre es mit Freitag nach dem Unterricht? Da haben die meisten Zeit.“
- A: „Freitag ist gut, aber nach dem Unterricht sind alle müde. Vielleicht lieber in der Mittagspause?“
- B: „Die Mittagspause ist nur 30 Minuten lang, das ist zu kurz. Was hältst du von Freitag um 17 Uhr, mit Kaffee und Kuchen?“
- A: „Einverstanden. Und wo? Ich schlage den großen Kursraum vor, da gibt es Tische für die Kleidung.“
- B: „Gute Idee. Ich frage die Kursleiterin, ob wir den Raum benutzen dürfen. Kannst du einen Zettel für die anderen schreiben?“
- A: „Mache ich. Und was machen wir mit den Sachen, die übrig bleiben?“
- B: „Die könnten wir in eine Kleiderkammer bringen. Hier in der Nähe gibt es eine.“
- A: „Super. Also: Freitag um 17 Uhr im großen Kursraum. Du sprichst mit der Kursleiterin und bringst die Reste weg, ich schreibe den Zettel und backe einen Kuchen.“
Was tun, wenn der Partner wenig oder sehr viel spricht?
Ihren Partner können Sie sich meistens nicht aussuchen. Unsere Tipps für beide Fälle:
- Der Partner spricht wenig: Stellen Sie offene Fragen („Wie ist das in deinem Land?“) statt Ja/Nein-Fragen. Geben Sie zwei Möglichkeiten vor („Lieber am Samstag oder am Sonntag?“). Lassen Sie ihm nach Ihrer Frage Zeit – eine kurze Stille ist kein Problem.
- Der Partner spricht sehr viel: Steigen Sie freundlich ein („Moment, dazu fällt mir etwas ein.“, „Da habe ich eine andere Idee.“). Knüpfen Sie an seinen letzten Satz an, dann wirkt Ihr Einstieg natürlich.
- Sie verstehen etwas nicht: Fragen Sie nach („Entschuldigung, kannst du das noch einmal sagen?“, „Meinst du, dass …?“). Nachfragen ist Teil eines normalen Gesprächs.
- Ihnen fehlt ein Wort: Beschreiben Sie es („das Ding, mit dem man …“, „so etwas wie …“) und sprechen Sie weiter, statt lange zu suchen.
In jedem Fall gilt: Sprechen Sie mit Ihrem Partner, nicht zu den Prüfenden. Schauen Sie ihn an und reagieren Sie auf das, was er gerade gesagt hat.
Wie üben Sie telc B1 Sprechen auf LexDeutsch?
Im Bereich telc B1 Sprechen üben Sie alle drei Teile mit eigenen Themen von LexDeutsch: Teil 1 mit 8 Themen, zu denen es Fragen und kurze Musterantworten gibt; Teil 2 mit 10 Themen mit Blatt A, Blatt B und Mustergespräch; Teil 3 mit 10 Planungsaufgaben mit Musterdialog und Einigung am Ende. Zu jedem Teil gibt es Redemittel mit Übersetzung und einen Redemittel-Trainer, in dem Sie Sätze ihrer Funktion zuordnen. Die ersten drei Themen jedes Teils und die Redemittel nutzen Sie kostenlos und ohne Anmeldung, die weiteren Themen gehören zu VIP.
Ihre Stimme nimmt der Trainer nicht auf, und er bewertet sie nicht. So üben Sie trotzdem wirksam:
- Lesen Sie die Aufgabe und stellen Sie einen Timer: 3 Minuten für Teil 1, 6 Minuten für Teil 2 und Teil 3.
- Sprechen Sie laut, am besten mit einem Lernpartner, zur Not allein mit beiden Rollen. Nehmen Sie sich mit dem Handy auf.
- Vergleichen Sie danach mit dem Mustergespräch: Welche Redemittel haben gefehlt? Haben Sie Fragen gestellt und begründet?
- Wiederholen Sie dieselbe Aufgabe am nächsten Tag mit zwei neuen Redemitteln.
Die Prüfungssimulation telc B1 gehört zu VIP und enthält Lesen, Sprachbausteine und Hören mit Punkten nach telc; die mündliche Prüfung ist darin nicht enthalten. Den offiziellen Übungstest mit Aufgabenblättern für die mündliche Prüfung bietet die telc gGmbH kostenlos an: Übungstest telc Deutsch B1 (ZIP). Wie die ganze Prüfung abläuft, erklärt der Ratgeber telc B1 Prüfung.
Quellen und offizielle Informationen
Die Angaben zu Aufbau, Punkten und Regeln auf dieser Seite stammen aus diesen Dokumenten der Prüfungsanbieter und Behörden. Maßgeblich ist immer die aktuelle Fassung beim Anbieter.
- Zertifikat Deutsch / telc Deutsch B1, Übungstest 1 (PDF und Audio)
telc gGmbH · Aufbau und Zeiten, Punkte und Bestehen, Lösungen
- Zertifikat Deutsch / telc Deutsch B1: Prüfungsübersicht
telc gGmbH · Aufbau und Zeiten
Häufige Fragen
Wie lange dauert die mündliche Prüfung bei telc B1?
Ca. 15 Minuten zu zweit: Teil 1 ca. 3 Minuten, Teil 2 und Teil 3 je ca. 6 Minuten. Davor haben Sie 20 Minuten Vorbereitungszeit.
Wie viele Punkte brauche ich im Sprechen?
Mindestens 45 von 75 Punkten. Teil 1 bringt höchstens 15 Punkte, Teil 2 und Teil 3 je 30. Außerdem brauchen Sie mindestens 135 von 225 Punkten in der schriftlichen Prüfung.
Darf ich in der Prüfung meine Notizen benutzen?
Ja, die Notizen aus der Vorbereitung auf den gestempelten Blättern dürfen Sie mitnehmen. Sie sollen aber nicht davon ablesen, sondern frei sprechen.
Gibt es die mündliche Prüfung auch als Einzelprüfung?
Wenn Sie sich allein anmelden, ist eine Einzelprüfung möglich. Dann spricht eine prüfende Person als Partnerin oder Partner mit Ihnen.
Nach welchen Kriterien wird bewertet?
Nach Ausdrucksfähigkeit, Aufgabenbewältigung, Formaler Richtigkeit sowie Aussprache und Intonation. Jeder Teil wird für sich bewertet: in Teil 1 mit höchstens 4, 4, 4 und 3 Punkten, in Teil 2 und Teil 3 mit höchstens 8, 8, 8 und 6 Punkten.
Kann ich nur die mündliche Prüfung wiederholen?
Ja. Wenn Sie nur die mündliche Prüfung nicht bestanden haben, können Sie sie im selben oder im folgenden Kalenderjahr wiederholen. Dann zählt nur das neue Ergebnis.
Hilft es, ganze Antworten vorher auswendig zu lernen?
Kaum. Lernen Sie lieber Redemittel als ganze Texte: In Teil 2 und Teil 3 müssen Sie auf das reagieren, was Ihr Partner gerade sagt, und ein fertiger Text passt selten dazu.
Weiterlesen und üben
- telc B1 PrüfungAlle Teile, Punkte, Bestehen und Noten auf einen Blick.
- telc B1 HörenTeil 1–3 mit Strategie, typischen Fallen und eigenen Beispielen.
- telc B1 ModelltestOffizieller Übungstest, Punkte ausrechnen und Online-Simulation.
- telc B1 Sprechen übenThemen, Mustergespräche und Redemittel für Teil 1–3.
- DTZ Sprechen Teil 3Gemeinsam planen im DTZ – ähnliche Aufgabe, andere Prüfung.
- Brief schreiben B1Die E-Mail im Schriftlichen Ausdruck: Aufbau und Redemittel.
Quelle: Übungstest 1 „Zertifikat Deutsch / telc Deutsch B1“, telc gGmbH, 2020, und telc.net, geprüft am 13.10.2026. Alle Beispieldialoge auf dieser Seite hat LexDeutsch selbst geschrieben. telc ist eine eingetragene Marke der telc gGmbH. LexDeutsch ist ein unabhängiges Lernportal und steht in keiner geschäftlichen oder organisatorischen Verbindung mit der telc gGmbH.