telc B1 Leseverstehen Teil 1

telc Deutsch B1 Leseverstehen Teil 1 im Prüfungsformat: Überschriften den Zeitungstexten zuordnen. 10 Übungen mit Lösungen und Übersetzungen.

Format: telc B1 Lesen Teil 1

Im Prüfungsformat: Überschriften den Zeitungstexten zuordnen.

Lesen Sie die Überschriften a–j und die Texte 1–5. Welche Überschrift passt zu welchem Text? Jede Überschrift passt höchstens einmal.

  • Auf LexDeutsch: 10 Übungen, die ersten drei ohne Anmeldung.

Beispielaufgaben

Die ersten drei Übungen dieses Teils sind ohne Anmeldung kostenlos. Hier ihr Aufgabentext ohne Lösungen; Lösungen und Erklärungen zeigt die Übung nach dem Prüfen.

Lesen Teil 1 – Version 1

Lesen Sie die Überschriften a–j und die Texte 1–5. Welche Überschrift passt zu welchem Text? Jede Überschrift passt höchstens einmal.

Überschriften

  • a) Bahn: Fahrkarten für Fernzüge werden billiger
  • b) Kinder schlafen heute weniger als früher
  • c) Neue Sprachkurse: Anmeldung nur noch online
  • d) Kaputt? Hier bekommen Sie Hilfe beim Reparieren
  • e) Mit dem Nachtzug in den Urlaub – wieder im Trend
  • f) Schlafprobleme bei Erwachsenen: Was wirklich hilft
  • g) Sprachen lernen: Viele üben abends mit dem Handy
  • h) Reparaturen werden immer teurer
  • i) Hitze: Freibäder bleiben länger geöffnet
  • j) Zu wenig Personal: Freibäder schließen früher

Text 1

Wer eine Fremdsprache lernen will, braucht heute nicht unbedingt einen Kurs. Das zeigt eine Umfrage unter 2000 Erwachsenen. Fast jeder Dritte lernt mit einer App auf dem Smartphone, meistens am Abend nach der Arbeit. Die meisten üben nur zehn bis fünfzehn Minuten am Tag. Besonders beliebt sind Englisch und Spanisch. Viele sagen aber auch: Ohne Gespräche mit anderen Menschen lernt man nicht richtig sprechen.

Text 2

Ein Toaster, der nicht mehr warm wird, oder eine Hose mit einem Loch – solche Dinge muss man nicht gleich wegwerfen. Jeden ersten Samstag im Monat öffnet in der Stadtbibliothek das Reparatur-Café. Dort helfen Freiwillige, die sich mit Technik und Nähen auskennen. Die Besucher bringen ihre kaputten Sachen mit und reparieren sie zusammen mit den Helfern. Das kostet nichts, über eine kleine Spende freut man sich aber.

Text 3

Wegen der hohen Temperaturen in den letzten Tagen ändern die städtischen Freibäder ihre Öffnungszeiten. Ab Montag kann man bis 21 Uhr schwimmen, bisher schlossen die Bäder schon um 19 Uhr. Die Stadt hat dafür zusätzliche Rettungsschwimmer eingestellt. Die neuen Zeiten gelten zunächst bis Ende August. Wer abends kommt, zahlt außerdem nur den halben Eintrittspreis.

Text 4

Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren schlafen heute im Durchschnitt fast eine Stunde weniger als vor zwanzig Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie einer Krankenkasse. Ein Grund ist das Smartphone: Viele Kinder schauen noch im Bett Videos oder schreiben Nachrichten. Die Fachleute raten den Eltern, Handys und Tablets am Abend aus dem Kinderzimmer zu nehmen. Kinder in diesem Alter brauchen etwa zehn Stunden Schlaf.

Text 5

Lange Zeit waren Nachtzüge in Europa fast verschwunden. Jetzt sind sie wieder gefragt: Immer mehr Urlauber steigen am Abend ein, schlafen im Zug und kommen am nächsten Morgen ausgeruht am Ziel an. Viele wollen so das Flugzeug vermeiden und der Umwelt helfen. Billig ist die Fahrt allerdings nicht: Ein Platz im Schlafwagen kostet oft mehr als ein Flug. Wer früh bucht, spart.

Lesen Teil 1 – Version 2

Überschriften

  • a) Erkältung: Oft helfen schon einfache Hausmittel
  • b) Arbeitgeber wollen ihre Leute wieder jeden Tag im Büro
  • c) Umfrage: Am liebsten halb zu Hause, halb im Büro
  • d) Studentenwohnheime: Jetzt gibt es genug Plätze
  • e) Bei jedem Schnupfen sofort zum Arzt
  • f) Viele bringen Pfandflaschen erst nach Wochen oder gar nicht zurück
  • g) Höheres Pfand für Flaschen und Dosen geplant
  • h) WG-Zimmer für Studenten werden noch teurer
  • i) Wer ein Lastenrad kauft, bekommt Geld von der Stadt
  • j) Lastenräder leihen: neues Angebot in der Stadt

Text 1

Arbeiten im Wohnzimmer oder lieber im Büro? Eine Umfrage unter 1800 Angestellten zeigt: Die meisten möchten beides. Am liebsten arbeiten sie zwei oder drei Tage pro Woche zu Hause und an den anderen Tagen in der Firma. Zu Hause können sie sich besser konzentrieren, im Büro treffen sie ihre Kollegen. Nur jeder Zehnte will jeden Tag zu Hause bleiben. Auch viele Arbeitgeber sind mit dieser Lösung zufrieden, weil sie so Büroräume sparen.

Text 2

Wer im Herbst ein Studium beginnt, braucht ein Zimmer – und das wird immer teurer. In vielen Universitätsstädten kostet ein WG-Zimmer heute über 500 Euro im Monat, fünf Prozent mehr als im letzten Jahr. Am teuersten sind die großen Städte. Plätze im Studentenwohnheim sind günstiger, aber es gibt viel zu wenige. Manche Studenten wohnen deshalb weiter bei ihren Eltern und fahren jeden Tag mit dem Zug zur Uni.

Text 3

Im Herbst haben viele Menschen Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Nicht immer braucht man dann Tabletten aus der Apotheke. Oft helfen schon viel Trinken, zum Beispiel warmer Tee mit Honig, und viel Schlaf. Auch warme Fußbäder und frische Luft tun gut. Zum Arzt sollte man aber gehen, wenn man hohes Fieber hat oder sich nach einer Woche noch nicht besser fühlt.

Text 4

In vielen Küchen und Kellern stehen Tüten mit leeren Flaschen und Dosen. Eine Umfrage unter 1200 Haushalten zeigt: Fast die Hälfte bringt das Leergut erst nach mehreren Wochen in den Supermarkt zurück. Jeder Fünfte wirft Pfandflaschen manchmal sogar in den Müll. So verlieren die Kunden Geld, denn für jede Flasche gibt es 8 bis 25 Cent zurück. Ein Tipp: Stellen Sie die Tüte direkt neben die Wohnungstür.

Text 5

Einen Kasten Wasser, den Wocheneinkauf oder sogar die Kinder transportieren – und das ohne Auto: Ab Mai kann man in der Stadt an zehn Stationen Lastenräder ausleihen. Die Anmeldung funktioniert mit einer App. Die erste Stunde kostet nichts, danach zahlt man zwei Euro pro Stunde. Die Räder haben einen Elektromotor, deshalb ist auch eine längere Strecke kein Problem. Für Kinder gibt es Sitze mit Gurten.

Lesen Teil 1 – Version 3

Überschriften

  • a) Strom vom Balkon: Immer mehr machen mit
  • b) Ausbildung im Handwerk: zu viele Bewerber, zu wenig Plätze
  • c) Regionalticket: Viele steigen vom Auto auf Bus und Bahn um
  • d) Solarmodule für den Balkon werden immer teurer
  • e) Handwerksbetriebe finden zu wenige Lehrlinge
  • f) Viele Erwachsene gehen aus Angst nicht zum Zahnarzt
  • g) Zahnärzte raten: mit dem ersten Zahn in die Praxis
  • h) Second-Hand-Läden in der Innenstadt haben mehr Kunden als je zuvor
  • i) Monatsticket: Ab Dezember gilt ein neuer Preis
  • j) Mode aus zweiter Hand: Online-Kauf liegt im Trend

Text 1

Bäcker, Elektriker, Dachdecker: Im Handwerk bleiben in diesem Jahr wieder viele Ausbildungsplätze leer. Allein in unserer Region suchen über 400 Betriebe noch einen Lehrling. Viele junge Leute möchten lieber studieren oder im Büro arbeiten. Dabei sind die Chancen im Handwerk gut: Nach der Ausbildung bekommen fast alle sofort eine feste Stelle. Einige Betriebe bieten jetzt sogar ein Handy oder den Führerschein als Extra an.

Text 2

Immer mehr Menschen produzieren ihren Strom selbst – direkt auf dem Balkon. Kleine Solarmodule kann man einfach am Geländer befestigen und in die Steckdose stecken. In unserer Stadt sind schon über 3000 Anlagen angemeldet, doppelt so viele wie im letzten Jahr. Ein Grund: Die Geräte sind billiger geworden, ein Set kostet oft nur noch 300 bis 500 Euro. Eine Familie kann damit pro Jahr etwa 100 Euro Stromkosten sparen.

Text 3

Wann sollen Kinder zum ersten Mal zum Zahnarzt gehen? Viele Eltern denken: wenn alle Milchzähne da sind. Zahnärzte raten aber, schon mit dem ersten Zahn zu kommen, also mit etwa sechs Monaten. Dann können sie den Eltern zeigen, wie man die kleinen Zähne richtig putzt. Ein weiterer Vorteil: Kinder, die früh und regelmäßig in die Praxis kommen, haben später weniger Angst vor der Behandlung.

Text 4

Ein Pullover für fünf Euro, eine fast neue Jacke für zwanzig: Gebrauchte Kleidung kaufen viele Menschen heute im Internet. Laut einer Umfrage hat schon jeder Dritte im letzten Jahr Second-Hand-Mode online bestellt, besonders junge Frauen. Die Kunden wollen Geld sparen, aber auch weniger Müll produzieren. Für kleine Second-Hand-Geschäfte in der Innenstadt ist das schwierig: Sie haben weniger Besucher als früher.

Text 5

Seit einem Jahr gibt es in unserer Region ein Monatsticket für 39 Euro. Damit kann man alle Busse und Regionalzüge nutzen. Jetzt zeigen neue Zahlen: Rund 80 000 Menschen haben das Ticket, viele von ihnen sind vorher mit dem Auto gefahren. Besonders am Morgen sind die Züge deshalb oft sehr voll. Die Verkehrsbetriebe wollen ab Dezember zusätzliche Wagen einsetzen. Der Preis bleibt gleich, auch im nächsten Jahr.

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