Goethe A2 Lesen Teil 3 online üben: Persönliche E-Mail – Informationen verstehen (a, b oder c). 10 Übungen mit Lösungen und Übersetzung.
Im Prüfungsformat: Persönliche E-Mail: Informationen verstehen (a, b oder c).
Lesen Sie die E-Mail und die Aufgaben 11–15. Welche Lösung (a, b oder c) ist jeweils richtig?
Alle Übungen dieses Teils sind kostenlos und ohne Anmeldung. Hier der Aufgabentext der ersten drei ohne Lösungen; Lösungen und Erklärungen zeigt die Übung nach dem Prüfen.
Lesen Sie die E-Mail und die Aufgaben 11–15. Welche Lösung (a, b oder c) ist jeweils richtig?
Hallo Tobias,
vielen Dank für deine lange Nachricht! Entschuldige bitte, dass ich erst heute antworte. Seit zwei Wochen wohne ich jetzt in Leipzig, in einer kleinen Wohnung im dritten Stock. Sie hat nur zwei Zimmer, aber die Küche ist hell und groß. Eigentlich wollte ich eine Wohnung mit Balkon, aber die waren alle zu teuer.
Meine Nachbarin, Frau Adeyemi, ist schon über siebzig und sehr freundlich. Am ersten Tag hat sie mir einen Kuchen gebracht. Über mir wohnen zwei Studenten, und die sind leider sehr laut. Sie hören fast jeden Abend bis Mitternacht Musik. Gestern habe ich mit ihnen gesprochen. Jetzt ist es ein bisschen besser, aber noch nicht ganz ruhig.
Ein großes Problem ist im Moment das Internet. Es funktioniert seit einer Woche nicht, und der Techniker kommt erst am Dienstag. Frau Adeyemi wollte mir ihr Internet geben, aber es ist zu langsam. Zu Hause kann ich so nicht arbeiten. Deshalb sitze ich jetzt jeden Tag mit meinem Laptop im Café an der Ecke.
Und jetzt zu meiner Party! Eigentlich wollte ich am Samstag feiern, aber da fahre ich zu meinen Eltern nach Dresden. Meine Mutter hat nämlich Geburtstag. Deshalb feiern wir erst am Freitag danach, ab 19 Uhr. Bring bitte nichts zu essen oder zu trinken mit, das kaufe ich alles selbst. Aber kannst du deine Musik mitbringen? Du hast einfach die besten Lieder! Ich freue mich schon sehr auf dich.
Liebe Grüße
Jana
Liebe Ines,
wir sind jetzt schon eine Woche auf Rügen, und ich muss dir unbedingt schreiben. Wir wohnen in einer kleinen Pension in Binz, nur fünf Minuten vom Strand. Die Zimmer sind einfach, aber sehr sauber, und das Frühstück ist super. Die Pension gehört Frau Brandstätter, sie kommt aus Österreich. Sie backt jeden Morgen frische Brötchen und Kuchen.
Leider war das Wetter in den ersten drei Tagen ganz schlecht. Es hat viel geregnet, und es war kalt und windig. Deshalb waren wir zweimal im Schwimmbad und einmal im Kino in Bergen. Die Kinder fanden das aber gar nicht schlimm.
Am Anfang hatten wir auch ein Problem. Bei der Ankunft am Bahnhof in Binz hat mein Mann eine Tasche vergessen. Darin waren unsere Ausweise und das Handy von unserem Sohn Kacper! Wir waren sehr nervös, aber am nächsten Morgen hat ein Mitarbeiter vom Bahnhof angerufen. Ein Mann hat die Tasche gefunden und zum Schalter gebracht. Zum Glück hat nichts gefehlt.
Seit Donnerstag ist das Wetter endlich schön. Gestern haben wir eine Fahrradtour nach Sellin gemacht, das waren hin und zurück 25 Kilometer. Die Räder haben wir in der Pension ausgeliehen, für zehn Euro am Tag. Meine Tochter Leni ist zum ersten Mal so weit gefahren und war sehr stolz.
Uns gefällt es hier so gut, dass wir im September noch einmal kommen möchten. Das Wetter ist dann vielleicht nicht mehr so warm. Aber es ist nicht mehr so voll, und die Zimmer sind billiger. Möchtest du dann mit deiner Familie mitkommen?
Viele Grüße
Deine Aleksandra
Lieber Kenji,
seit drei Wochen bin ich jetzt in Wien, und die Zeit geht so schnell! Ich wohne bei Familie Hofbauer, nicht weit vom Zentrum. Frau Hofbauer kocht jeden Abend für uns, und am Wochenende frühstücken wir alle zusammen. Ihr Sohn Florian ist sechzehn und spricht mit mir nie Englisch, nur Deutsch. Das hilft mir sehr!
In meiner Klasse sind zwölf Leute aus neun Ländern, zum Beispiel aus Brasilien, Korea und Ghana. In der Pause sprechen wir alle Deutsch, weil nicht alle Englisch können. Unser Lehrer, Herr Pichler, ist sehr lustig und erklärt die Grammatik gut. Nur die Hausaufgaben sind manchmal ein bisschen viel.
Letztes Wochenende ist unsere Klasse mit Herrn Pichler nach Salzburg gefahren. Am Samstag haben wir die Altstadt und die Burg über der Stadt besichtigt. Eigentlich wollten wir am Sonntag eine Radtour machen, aber es hat den ganzen Tag geregnet. Deshalb sind wir fast fünf Stunden in einem Museum geblieben.
Mein Kurs ist schon am Freitag zu Ende, aber ich möchte unbedingt weiter Deutsch lernen. Zu Hause in München habe ich zwei Möglichkeiten. Ich kann ab Oktober zweimal pro Woche einen Abendkurs machen. Oder ich mache im Februar einen Intensivkurs, jeden Tag vier Stunden. Der Abendkurs ist billiger, aber im Intensivkurs lernt man schneller.
Du hast doch letztes Jahr selbst einen Intensivkurs gemacht. Welchen Kurs findest du besser für mich? Fotos von Salzburg schicke ich dir morgen. Und von Wien erzähle ich dir alles, wenn ich wieder zu Hause bin.
Bis bald!
Dein Tomás